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Battlefield 1 - PC Einstellungen für die Optimierung und Fehlerbehebung
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von Eurogamer-Team

Selbst wenn ihr die neuesten Treiber installiert habt und euch sicher seid, dass eure Hardware an keiner Stelle einen Flaschenhals bildet, kann es dennoch vorkommen, das ihr beim Spielen von Battlefield 1 mit lästigen Problemen wie sporadischen FPS-Drops, Ruckelbildern oder anderen leistungsbezogenen Macken wie vollständig ausgelasteten CPUs zu kämpfen habt. Bei den meisten Problemen bleibt den Betroffenen momentan leider nichts anderes übrig, als darauf zu hoffen, dass das Entwicklerteam alsbald mit Fixes und Patches reagieren. Dennoch gibt es ein paar erste Workarounds, die ihr ausprobieren könnt, um die Spielleistung zu verbessern. Bei einigen Spielern - aber eben nicht bei allen - habt das bereits geklappt. Dafür müsst ihr lediglich an ein paar Einstellungsoptionen schrauben. Wie das Ganze im Detail funktioniert, erfahrt ihr nachfolgend.

Battlefield 1: Mehr FPS rausholen

GPU-Speicher-Beschränkung deaktivieren

Bevor ihr irgendetwas anderes versucht, solltet ihr die GPU-Speicher-Beschränkung in den Spieleinstellungen deaktivieren. Um die Spieloptionen aufzurufen klickt ihr entweder im Startbildschirm bei den Verknüpfungen auf das Zahnradsymbol oder drückt im laufenden Spiel die ESC-Taste. Anschließend wählt ihr folgende Menüpunkte:

Video -> Erweitert -> GPU-Speicher-Beschränkung -> Aus

Diese Option ist standardmäßig aktiviert und begrenzt den Battlefield 1 zugewiesenen GPU-RAM - folglich auch die FPS. Da ihr in der Regel aber nur das Spiel laufen habt und die Grafikkarten genügend Speicher aufweisen - sofern es sich nicht gerade um ein Mittelaltermodell handelt - könnt ihr diese Option deaktiviern. Solltet ihr über eine kleine Weile hinweg keine Besserung bemerken, könnt ihr die Änderungen wieder rückgängig machen und einen der anderen Tipps ausprobieren.

Dx12 deaktivieren

Je nachdem, welche Grafikkarte ihr habt, ist entweder Dx12 oder Dx11 aktiviert oder deaktiviert. Dx12 liefert in der Theorie die beeindruckenderen Bilder ab, was allerdings auf Kosten der Leistung geht. Normalerweise sollte das bei Besitzern von neuen und starken Systemen keine Probleme geben, da die verbauten Komponenten genügend Luft nach oben bieten. Wie gesagt... in der Theorie.

Die Praxis sieht leider etwas anders aus. Selbst Spieler mit den neuesten Daddelkisten berichten von schweren Problemen bei der Framerate. Ob das nun an schlechter Anpassung des Spiels oder an schlecht optimierten Treibern liegt, sei mal dahin gestellt - wenn ihr von dem Problem betroffen seid, ist euch das wohl herzlich egal - fest steht, dass die Deaktivierung von Dx12 bei vielen Spielern die Performance deutlich verbessert hat. Daher solltet ihr bei FPS-Problemen testweise zwischen Dx12 und Dx11 wechseln. Stellt ihr keine Verbesserung fest, könnt ihr eure Änderung wieder rückgängig machen.

Dazu ruft ihr die Spieloptionen auf - klickt entweder im Startbildschirm bei den Verknüpfungen auf das Zahnradsymbol oder drückt im laufenden Spiel die ESC-Taste - und wählt dann folgende Menüpunkte:

Video -> Erweitert -> Dx12 aktiviert -> Aus

Qualitätseinstellungen optimieren.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass es kaum einen wahrnehmbaren Unterschied zwischen den Voreinstellungen (Menüpunkt = Grafik-Qualität) "Ultra" zu "Hoch", und nur marginal sichtbare Unterschiede zwischen "Mittel" und "Niedrig" gibt. Mann muss schon extrem genau hinsehen, um da Differenzen zu erkennen... und wenn ihr dafür Zeit habt, dann hockt ihr wohl als Deserteur irgendwo fern der Frontlinie hinter einem Busch.
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Das bedeutet, dass ihr - selbst wenn eure Grafikkarte geradeso noch so mit "Ultra" zurechtkommt - die Voreinstellung lieber auf "Hoch" runterschraubt, um die FPS zu erhöhen. Gleiches gilt, wenn eure Grafikkarte eher schwach auf der Brust ist und mit "Mittel" geradeso zurechtkommt. Wechselt dann lieber gleich zu "Niedrig" und habt dafür keine FPS-Einbrüche.

Habt ihr längere Zeit mit dem nächstniedrigeren Grafikprofil gespielt und keine Probleme bemerkt, könnt ihr einzelne Qualitätseinstellungen auch manuell anheben. Das hat den Vorteil, dass ihr euch Schritt für Schritt an den besten Kompromiss zwischen Bildqualität und Framerate herantesten könnt.

Erhöht die Prozesspriorität von Battlefield 1

Normalerweise sollte es zwar nicht notwendig sein, da sich das Betriebssystem selbst um die Ressourcenverwaltung kümmert, dennoch berichten einige Spieler davon, dass ihrem Battlefield 1-Prozess nicht genügend CPU-Power zugewiesen wird, weshalb eine manuelle Anpassung notwendig wird. Das Ganze geht relativ einfach:

Startet das Spiel und drückt dann die Tastenkombination [STRG] + [UMSCHALTTASTE] + [ESC], um den Tast-Manager von Windows aufzurufen. Nutzer von Windows 8 oder früheren Versionen sollten direkt auf dem "Prozesse-Tab" landen, während Nutzer von Windows 10 zuerst zum "Detail-Tab" wechseln müssen. Dort sucht ihr aus der Liste den Eintrag "Battlefield 1.exe" heraus und führt einen Rechtsklick darauf aus.

Im aufpopenden Kontextmenü schiebt ihr den Mauszeiger dann auf die Option "Priorität festlegen" - daraufhin öffnet sich ein Seitenfenster des Kontextmenüs - und klickt anschließend auf die Option "Hoch". Echtzeit solltet ihr übrigens besser nicht wählen, da sonst andere wichtige Systemprozesse ins Stocken geraten können, was die Spieleleistung ebenfalls wieder beschneiden würde.
Battlefield 1 Input Lag beheben

V-Sync deaktivieren

Vorweg: Je nachdem, wie euer System aufgebaut ist, kann es momentan zu einem extrem störenden Input-Lag durch V-Sync kommen. Das musst nicht so sein und ob dieses Fix das Problem auch behebt, ist auch mehr oder weniger ein Glücksspiel. Einige Nutzer berichten davon, dass sie danach ohne Probleme spielen konnten, bei wieder andere hat sich überhaupt nichts geändert. Bis auf Weiteres lautet der Ratschlag: V-Sync ein bei 144 Hz, ansonsten deaktivieren. Wollt ihr es selbst versuchen, müsst ihr eine kleine Konfigurationsdatei erstellen. Dazu geht ihr folgendermaßen vor:

Beendet Battlefield 1, falls das Spiel läuft. Öffnet einen beliebigen Texteditor (Notepad, Editor etc.) und gebt in der ersten Zeile "GameTime.MaxVariableFps [Wert]" ein. Für "[Wert]" gebt ihr eure gewünschte Bildwiederholrate (z.B. 30 oder 60) ein. Speichert nun die Datei unter dem Namen "User" und der Dateiendung ".cfg" Hauptinstallationsverzeichnis von Battlefield 1 ab (zur not speichert ihr es als "User.cfg.txt" ab und ändert die Dateiendung nachträglich im Explorer). Bei einer Standardinstallation müsste der Pfad so aussehen: C:Programe (x86)>Origin Games>Battlefield 1.
Spiele so schlecht, dass ihr es nicht glauben werdet: Die grausigen 90er In den Abgründen des 2D-3D-Wechsels Spiele so schlecht, dass ihr es nicht glauben werdet: Die grausigen 90er
Battlefield 1: Weitere Optimierungen

Hintergrunddienste beenden

Heutzutage ist es für die meiste Software üblich, sich beim PC-Start in den Speicher zu schreiben und im Systray für den Schnellstart auf Abruf bereitzustehen. Das verbraucht natürlich Ressourcen, die andernfalls für Battlefield 1 genutzt werden könnten. Folglich solltet ihr alle Hintergrunddienste und Programmschnellstart beenden, um zusätzliche Performance-Ressourcen freizuschaufeln. Das können Mailprogramme, Spiele-Clienten wie Steam oder Battle.net, Multimediaprogramme, Tracking Services und so weiter sein. Zudem solltet ihr Optionen wie Xbox GameDVR, Nvidia Shadowplay, Nvidia GeForce Experience und auch das Origin Overlay deaktivieren, da auch sie bekanntermaßen zu Problemen führen können.

Energieoptionen bei Laptops

Eigentlich sollte das klar sein, zur Sicherheit aber nochmals die Erinnerung: Spielt ihr auf einem Laptop, solltet ihr die Energieoptionen in der Systemsteuerung auf Höchstleistung setzen. Andernfalls arbeiten CPU, GPU und RAM nicht mit voller Leistung. Natürlich saugt das den Akku dementsprechend schnell leer, der Netzanschluss gehört also ebenfalls zum Programm.

Quelle:: eurogamer.de



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Beitrag vom 24.10.2016 - 05:58
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