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Call of Duty 2020 verschweigt Entwickler-Studio – Ist interner Zoff Schuld?

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Quelle:  mein-mmo.de

Jetzt ist es offiziell – Call of Duty bekommt auch 2020 einen neuen Serien-Ableger. Doch was wird es für ein Spiel und welches Studio ist nun überhaupt federführend? Offenbar gab es bei der Entwicklung Probleme und einen Wechsel in der Leitung des Projekts.

Woher kommen die Infos? Am 6. Februar hielt Activision, der große Publisher hinter der CoD-Reihe, einen sogenannten Investor Call, ein Treffen für Investoren, für das 4. Quartal ab. Dabei kam auch Call of Duty 2020 zur Sprache.

Was sagt Activision zu Call of Duty 2020? Nicht wirklich viel. Es wurde erstmals davon gesprochen, dass ein „Call of Duty“-Ableger auch im Herbst des Jahres 2020 erscheinen wird.

Das mag für so manch einen wenig überraschend klingen – schließlich ist man mittlerweile einen jährlichen CoD-Teil gewohnt. Doch es war das erste Mal, dass offiziell über Call of Duty 2020 gesprochen wurde.

Das sorgte für Überraschung: Was jedoch überraschend kommt: Activision hat bei diesem Investoren-Treffen mit keinem Wort erwähnt, welches Studio nun für den neuen CoD-Ableger verantwortlich ist.

Es hieß lediglich, der neue Titel würde mit Play Tests intern für hohes Interesse sorgen und man würde ein gutes Gefühl beim kommenden Content haben.

Eigentlich hat Activision Blizzard für Call of Duty eine feste Entwickler-Rotation etabliert. So gibt es drei Studios, die sich jährlich damit abwechseln, ein neues Call of Duty zu entwickeln. Nach Treyarch mit Black Ops 4 und Infinity Ward 2019 wäre jetzt eigentlich Sledgehammer Games im Jahr 2020 dran.

Dass kein offizieller Entwickler genannt wurde, ist sehr ungewöhnlich, denn bisher wurden die federführenden Studios stets bei solchen Calls erwähnt. Warum schweigt Activision also zu diesem Detail?

Das könnte der Grund sein: Das Ausbleiben dieser spezifischen Info bestärkt für einige nun einen Bericht der US-Seite Kotaku aus dem Jahr 2019. Der bekannte Gaming-Journalist Jason Schreier will dabei aus Insider-Quellen erfahren haben, dass es Entwicklungsprobleme rund um das neue CoD 2020 und deshalb sogar einen Wechsel des verantwortlichen Studios gab.

Worum ging es genau bei dem Insider-Bericht? Auch der Bericht spricht davon, dass Call of Duty 2020 ursprünglich von Sledgehammer entwickelt werden sollte – gemeinsam mit dem Studio Raven. Diese sollten gemeinsam ein CoD auf die Beine stellen, das im Kalten Krieg angesiedelt ist.

Allerdings soll es dem Insider-Bericht zufolge zu Schwierigkeiten zwischen Sledgehammer und Raven gekommen sein. Die Studios hätten sich oft bei der Ausrichtung der Entwicklung in den Haaren gehabt. Laut Kotaku hätten Quellen Call of Duty 2020 als „Mess“ bezeichnet. Zudem hätte Sledgehammer einige Schlüsselfiguren und Entwickler verloren, was zusätzlich auf die Moral gedrückt hätte.

Deshalb soll Activision daraufhin dem Black-Ops-4-Entwickler Treyarch die Kontrolle über das Projekt Call of Duty 2020 übertragen. Sledgehammer und Raven sollten sie dabei unterstützen. Da man nun nur 2 statt der gewohnten 3 Jahre Zeit für die Entwicklung hatte, reagierte man bei Treyarch gespalten auf diese Entscheidung.

Zwar handelt es sich dabei um nicht offiziell bestätigte Infos, doch die Tatsache, dass beim Investor Call kein Entwickler für Call of Duty 2020 genannt wurde, spricht durchaus dafür, dass der Kotaku-Bericht von Schreier Recht haben könnte.

Was weiß man bisher über Call of Duty 2020? Offizielle Infos dazu gibt es nicht.

Doch der Kotaku-Bericht sprach von einem Call of Duty mit Setting im Kalten Krieg, das dann unter Leitung von Treyarch zu einem Black Ops 5 umgearbeitet werden sollte.

Zudem verriet der bekannte und als zuverlässig geltende CoD-Leaker „LongSensation“ im August 2019 einige mutmaßliche Infos zum neuen CoD 2020. Seine Details decken sich dabei mit dem Bericht von Kotaku.

So stünden für das neue CoD offenbar zwei Namen im Raum:

  • Call of Duty: Black Ops
  • und Call of Duty: Black Ops V

Es soll sich dabei wohl wie auch bei Modern Warfare 2019 um ein Reboot handeln – und zwar von der Black-Ops-Reihe. Die Handlung soll dabei die Zeitspanne des Kalten Krieges abdecken – inklusive Vietnam und Korea. Außerdem soll CoD 2020 noch grausamer als das neue Modern Warfare sein.

Einer der Führungsköpfe von Treyarch gab bereits einen möglichen Hinweis zum Gameplay des neuen „Call of Duty“-Ablegers, ruderte dann aber schnell zurück: Call of Duty 2020: Entwickler spricht erstmals über Gameplay, rudert dann zurück

Beim aktuellen Call of Duty, also bei Modern Warfare, steht gerade die Season 2 vor der Tür.

Dr.Foss

Dr.Foss

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